Sport

Gestern habe ich es nun endlich geschafft, einen Termin bei einer Fitness-Kette in meiner Stadt auszumachen. War gar nicht so einfach ein Studio zu finden, bei der Reha-Experten mit im Team sind – abgesehen von den teuren Studios die diesbezüglich geschult sind. Bisher war ich in einem eben solchen, aber da ich es aus gesundheitlichen und auch aus zeitlichen Gründen nicht so oft wie gewollt dort hingeschafft habe, teste ich jetzt mal ob ein günstigeres in Frage käme. Auf Grund meiner Gelenkskrankheit kann ich leider nicht soviel sportliches ausprobieren (gäbe so viele Dinge die ich gern machen würde, aber naja..) Immerhin kann ich mich ganz normal bewegen und bin nicht so sehr eingeschränkt wie manch andere – auch wenn ich doch ein paar Abstriche machen musste und auch immer noch muss.

Kennt ihr das, wenn man schon in frühster Kindheit nicht mit den anderen mittoben kann? Als Kind versteht man das ja nicht so sehr wie im Erwachsenenalter, aber gerade als Kind empfindet man solche Dinge auch grausam. Vor allem wenn die Mitschüler beginnen einen links liegen zu lassen, da man eh nicht „mithalten“ kann. Da wird man dann schon gern zu einem Einzelgänger und vergräbt sich in der eigenen Welt. Gut das man im Laufe der Jahre auch neue Menschen kennenlernt und merkt, es gibt doch welche, denen eine Behinderung egal ist (man sieht sie mir z.B. auch nicht direkt an) und man einen ganz normalen Alltag haben kann: arbeiten, Unternehmungen mit Freunden, Sport – zwar in Maßen, aber immerhin – uvm. Manchmal sind es auch genau diese kleinen Dinge, die mich erfreuen, die mir wichtig sind und auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

28.6.11 09:35

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